Album Cover quadratisch anpassen

Hallo,
sollte mein Vorschlag schon gemacht worden sein, dann ist mein Beitrag natürlcih als gegenstandslos zu betrachten.
Beim Anpassen des Album Covers fehlt mir die Möglichkeit das Cover auf gleiche Seitenlängen anzupassen. Die Quellen der Cover stellen (meist) Versionen mit unterschiedlichen Pixelgrößen zu Verfügung, also z.B. 513x512 Pixel. Mich persönlich stört das aus irrationalen Gründen....Momentan kann ich über mp3tag ja nur die maximale Seitenlänge definieren. Wenn ich also 500 Pixel will, dann ändert sich die Vorlage mit mp3tag auf 500x499 Pixel. Um das zu ändern extrahiere ich die Vorlage aus dem mp3tag und passe sie mit Microsoft Paint auf z.B. 500x500 Pixel an. Wenn es diese Möglichkeit direkt im mp3tag geben würde, wäre ich in dieser Hinsicht restlos glücklich. Ich hoffe, dass das jetzt überhaupt verständlich war.
Grüße

Es könnte ja sein, dass diese Quader-Maße einen Grund haben. z.B. hat ein Digipack die Abmessungen 187mm hoch und 137mm breit.
Die Rückseite einer CD-Hülle ist 142mm x 125mm x 10mm - also auch nicht quadratisch, wenn man die Rückseite auch abbilden will. Das Frontcover ist 120,8mm im Quadrat.

Wenn ich quaderförmige Originale abbilden will auf eine quadratische Fläche wird das Bild

  • gedehnt oder
  • gestaucht
  • beschnitten

Ich bin mir nicht sicher, ob ich danach mit dem Bild zufriedener wäre und of ich dann die

eher befriedigt habe.
Aber es wäre ja eine Option, die man nicht ausführen muss.

Technisch wäre das möglich, praktisch macht das kaum Sinn.

Wie @ohrenkino schon erwähnt hat, kann man ein Bild das aus 513 x 512 Pixeln besteht (und damit rechteckig ist) nicht durch stauchen und dehnen zu einem perfekten Quadrat umformen. Entweder fehlt dazu ein Teil im neuen Bild oder man quetscht/dehnt das Original "passend".

Stell Dir einfach ein Bild mit einem Portrait-Foto vor. Um es überdeutlich zu zeigen nehmen wir die Masse von 400 x 600 Pixeln an. Dehnt man nun die kürzeren 400 Pixel um die fehlenden 200 Pixel, dann wird aus dem linken Original-Gesichtsfoto:

neu dieses rechte, verzerrte Bild:

Man kann natürlich argumentieren, dass man bei nur 1 Pixel Unterschied (513 x 512) die Verformung nachträglich auf 512 x 512 oder 513 x 513 kaum sieht.
Aber dann kann man genau so behaupten, dass das menschliche Auge diesen 1 Pixel Unterschied auch im Original nicht erkennen kann.

Wie eingangs erwähnt könnte man das technisch in Mp3tag bei "Album Cover anpassen" lösen.
Wer ein Cover wirklich bewusst so falsch anpassen möchte, sollte das IMHO ausserhalb von Mp3tag tun.

Das ist entweder nur bei tatsächlich unterschiedlichen Abmessungen der Cover (z.B. Digipak) oder bei Quellen mit selbst gescannten Covern der Fall (z.B. teilweise bei Discogs oder Musicbrainz).
Wenn Du Websource-Scripte von Streaming-Anbietern für die Cover benutzt, treten solche minimal vom Quadrat abweichenden Unterschiede nicht auf. (Hier im Forum erhältliche Scripte für Apple, Itunes, Deezer usw.)

Okay, schon mal danke für Eure "Aufklärungen". Dass ich nicht richtig verstanden werden würde, dachte ich mir schon. Dass man ein Cover mit deutlich unterschiedlichen Abmessungen durch "Stauchen" nicht zu einem Quadrat mit entsprechenden Proportionen umwandeln kann, ist mir schon klar. Die Referenzmaße zur Darstellung eines Covers sind für mich die der LP, deshalb wüsste nicht, warum ich die Maße des Digipacks darstellen sollte. Sieht einfach nicht aus. Leider werden auch LP Cover bei den meisten Quellen mit unterschieldlichen Seitenlängen angeboten. Wenn ich z.B. 500x510 Pixel auf 500x500 anpasse, dann bemerkt man das in der Darstellung überhaupt nicht. Zumindest das Auge auch nicht, aber mich stört dieses Misverhältnis einfach. Deshalb passe ich die Cover, z.B auch für Singles, immer mit Microsoft Paint an. Wenn es diese Funktion der Anpassung im mp3tag gebe, würde ich das einfach schöner finden. Aber nochmals danke für Eure Bemühungen.

Ich wollte nur zu bedenken geben, dass es eben unterschiedliche Quellen für digitale Musik gibt. Dazu gehören eben auch Digipaks. Und wer da authentisch bleiben will, wird eben auch quaderförmige Bilder bekommen und nicht nur quadratische.
Die Funktion an sich finde ich nicht abwegig, nur sollte sie auf keinen Fall die Voreinstellung sein, sondern eher eine spezielle Anwendung.
Ich habe übrigens etliche Podcasts in meiner Sammlung - und die Bilder haben alle möglichen Abmessungen, manchmal auch (zufälligerweise?) quadratisch - aber quaderförmig ist die Regel.
Also gilt auch da die Überlegung, wie dicht am Original man bleiben möchte.

Es gibt für eine zunehmende Anzahl von Musikstücken schlicht keine LP mehr. Also kann man immer weniger die Kartonhülle mit 12,375 Zoll (31,43 cm) im Quadrat als Referenz nehmen.

Wenn der Künstler oder dessen Label entscheidet ein neues Musikstück nur noch digital zu veröffentlichen - mit einem digitalen Cover in beliebiger Abmessung - dann scheint mir das Grund genug zu sein, dieser künstlerischen Absicht zu folgen.

Man könnte das auch weiter führen und fragen: Wie weit verformst Du z.B. ein Coverbild von einer Kassetten-Hülle damit es schlussendlich quadratisch "passt"?

Selbstverständlich kannst Du jede beliebige Form von gequetschten, gedehnten oder beschnittenen Coverbildern in Deine eigene Sammlung aufnehmen.
Ich für meinen Teil würde es jedenfalls begrüssen, wenn eine solche Option in Mp3tag möglichst bewusst ausgewählt und ausdrücklich bestätigt werden müsste.

Wer schon mal mit dem eBook-Programm Calibre gearbeitet hat, kennt das Problem. Auch dort werden Cover für Bücher heruntergeladen, die nicht in jedem Fall das Wohlwollen des Nutzers erringen. Deshalb gibt es eine Funktion, diese Coverbilder händisch zu beschneiden.

Es sollte also kein Problem sein, auch in MP3Tag eine solche Funktion einzubauen und neben der Freihand-Rechteck-Maske auch eine feste quadratische Maske anzubieten, die in ihrer Größe geändert und die auf dem Bild verschoben werden kann, aber eben immer quadratisch bleibt. Das resultierende zugeschnittene Bild wird dann verzerrungsfrei in den reservierten Platz eingepasst.