Automatisiertes Tagging von MP3-Dateien

Hallo zusammen,

würde gerne meine MP3-Dateien einheitlich taggen, da meine Musiksammlung diverse Schreibweisen verwendet (z.B. Featuring, feat., ft.),
Daher die Frage ob das irgendwie automatisierbar ist, da das händisch (über mp3tag) doch ein recht großer Aufwand darstellt. Ziel ist folgende Darstellung (dazu auch eure Meinung, ob ihr das so sinnvoll haltet)

Interpret - Titel (feat. Interpreat2) (ZUSÄTZE) [REMIX].mp3
Interpret - Titel (feat. Interpreat2) (ZUSÄTZE) [REMIX].lrc (sofern verfügbar, sollte auch immer eine Lyric-Datei vorliegen)

  • Titel: hier stellt sich die Frage z.B. bei KSHMR - House Of Cards (feat. Sidnie Tipton) das Of klein (also of) geschrieben werden soll. Gleiches gilt auch für the, a, is, in, (und noch ein paar weitere)

  • ZUSÄTZE: z.B. Swedish House Mafia - One (Your Name)

  • REMIX = {Extended Mix, Club Mix, NAME Remix (z.B. SeeB Remix)}
    die Bezeichnung Original Mix oder Album Version finde ich irgendwie unnötig.
    Immer in Eckige Klammern.
    -> Teilweise ist auch Club Edit, Radio Edit, NAME Edit üblich. Muss überlegen ob ich das Edit durch Remix ersetze
    -> es stellt sich auch die Frage ob ich Extended Vocal Mix durch Extended Mix ersetze

  • mehere Interpreten:
    entweder Interpret1, Interpret2, Interpret3 - Titel
    oder
    Interpret1 & Interpret2 & Interpret3 - Titel
    -> Man muss dabei aber auch bedenken, dass es Interpretentupel wie Dimitri Vegas & Like Mike gibt.
    -> Hier auch die Frage ob ich alle vs. dann durch , oder & ersetze

  • Genre = {Dance, Pop, Rock, Rap/Hip-Hop, Alternative}. Hier stellt sich die Frage ob z.B. Dance in besser differenziert werden könnte, z.B. in Big Room, Dance, Electro House, Future House, Progressive House, Tech House (gemäß Beatport)
    Prinzipiell stellt sich hier die Frage woher die Information kommen soll: Beatport, Spotify, Deezer, Amazon, Wikipedia

Ich würde gerne wissen wie ihr das handhabt und was eure Meinung dazu ist.

Das Rumfummeln an Dateinamen ist immer die suboptimale Vorgehensweise, weil Dateinamen große Beschränkungen hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Zeichen und auch hinsichtlich der maximalen Länge haben.
Aller Ehrgeiz einer Vereinheitlichung sollte sich zuerst auf die Daten in den Tags konzentrieren. Der Dateiname muss nachher nur den Anforderungen des OS genügen und eindeutig sein.

Für das "Featuring" Problem empfehle ich:


Alle unterschiedlichen Daten sollten sollten mit eindeutigen Trennzeichen versehen werden - die runde Klammer kommt auch im normalen Text vor und erfüllt deshalb dieses Kriterium nicht. Ich habe für alle weiteren genannten Künstler die <> gewählt.
Für die Versionsbezeichnung, wie du die eckigen Klammern.
Zur korrekten englischen Schreibweise gibt es ein Aktionssammlung mit dem Namen Grammartron:

würde ich vorziehen, da dann ggf. das & benutzt werden kann, um ein multi-value Feld anzulegen.
Genre: es ist möglich, benutzerdefinierte Genres zu verwenden. Für ID3V1 gibt es eine quasi-standardgemäße Liste von vorgegebenen Namen. jede Abweichung wird in ID3V1 zu "other".

Vielleicht doch lieber discogs?