Echoprint


#1

Hallo, ich bin gerade auf etwas aufmerksam geworden.
Ich suche schon lange nach etwas, womit ich meine Sammlung eindeutig Taggen kann.
Das scheint mir die Lösung zu sein http://www.golem.de/1106/84460.html

http://echoprint.me/

Ließe sich das Sinnvoll in MP3TAG einbinden?

Gruß

Sven


Single song identification from Internet
#2

Hallo, habe ich etwas falsches gefragt?
Ein ja oder nein wäre doch ein Anfang.

Gruß

Sven


#3

Suchst du Unterstützung in einer technischen Frage? dann wäre es ein Fehler, einen Thread nicht bei Support oder Allgemein zu eröffnen.
Zu Vorschlägen an sich:
Es gibt jede Menge Vorschläge, die sehr auf ein spezielles Arbeitsumfeld zielen. Es ist bei deinem Vorschlag sehr schwierig abzuschätzen, worauf er zielt: soll da ein Webscript draus werden? brauchst du die Kommandozeilen-Einbindung? Muss etwas an MP3tag geändert werden?

Wenn du gute Erfahrungen mit einem Werkzeug gemacht hast, wäre es für mich hilfreich, diese Erfahrungen hier mit mehr Einzelheiten lesen zu können, statt nur 2 Links auf fremde Seiten zu finden. Weiß ich, was mich dort erwartet?
(Wieviele Spam-Mails hast du schon bekommen, die dich verführen wollen, einen Link zu verwenden, der dann auf präparierte Seiten führt?)
Deshalb: mach ein bisschen Werbung für deinen Vorschlag, vielleicht gibt es dann einen Diskussion.


#4

Ich glaub nicht dass sich das leicht einbinden lässt.

Abgesehen davon, dass die ganze Sache scheinbar ja noch gar nicht vollständig entwickelt ist, entspricht dass auch nicht der Funktionsweise von mp3tag.
Man müsste ja dazu Audiodateien oder zumindest 20 sec Ausschnitte daraus ins zu Echoprint hochladen, die dort analisieren lassen, und dann die erhaltene Information schreiben.
Das Hochladen von Datein ist in Mp3tag überhaupt nicht vorgesehen, das Zerschneiden von Audiodateien auch nicht.

Denkbar wäre, dass man ein Skript schreibt, dass die Informationen von Echoprint holt NACHDEM man Echoprint auf die von Echoprint vorgesehene Weise nutzt (wahrscheinlich mit einem Web Browser, evtl auch mit einer eigenen Anwendung). Dann könnte man das Skript zum suchen mit dem erhaltenen Artist + Titel oder auch eine Identifikationsnummer (falls Echoprint das anbietet) füttern, damit Mp3tag dann weitere Informationen wie Erscheinungsjahr, Album, Label, Coverbilde per Skript holt (falls Echoprint solche zusätzlichen Informationen anbietet).
Wahrscheinlich macht ein solches Skript aber keinen Sinn, da man den Hauptvorteil von Echoprint nicht nutzen kann.

Eine andere Möglichkeit würden noch die Tools von Mp3tag bieten. Sollte Echoprint eine extra Anwendung sein, wäre es ohne Problem möglich, innerhalb von Mp3tag eine Audiodatei mit dieser Anwendung zu öffnen.
Sollte Echoprint aus dem Web Browser heraus funktionieren, bin ich mir nicht sicher. Man kann aucheine bestimmte Webseite im Browser mit den Tools öffnen, in den Beispielen die ich gesehen hab, waren die zusätzlichen Parameter aber immer nur Informationen aus den Tag Feldern die gleich an die URL der Webseite weitergegeben wurden (bsp.weise http://www.google.de/search?q=%artist%+%title% um gleich in Google zu suchen). Wenn es von Echoprint eine URL geben würde, an die man gleich den Dateipfad zum Upload hängen kann, dann könnte das auch funktionieren.

Um Echoprint wirklich voll einbinden zu können, müsste Florian das Programm grundsätzlich umschreiben, was ich für sehr unwahrscheinlich halte.


#5

Hallo, pone scheint mich verstanden zu haben.
Die genannten Quellen habe ich deshalb per Link reingepostet weil ich dachte Copy&Paste wäre unhöflich und nicht erwünscht. Da habe ich wohl falsch gedacht.

Ich habe keine Ahnung die das mit Echoprint und Mp3Tag zusammen Funktionieren soll.
Bin ja kein Programmierer. Aus Nutzer sicht würde ich das im Punkt Tag Quellen rein setzen. Ich nutze in MP3Tag, leider oft vergebens, die Tag Quellen.
Bei Kompletten Alben Funktionieren diese Quellen schon ganz gut, aber bei einzelnen Liedern ist das Teilweise hoffnungslos.
Ich wünsche mir schon länger eine Funktion die eine MP3 per Fingerprint eindeutig identifizieren kann.
Ebenfalls habe ich nicht verstanden wie Echoprint im Detail funktioniert, leider ist mein Englisch nicht so doll. Einiges davon klang aber sehr gut, z.b. das Echoprint eine offene Datenbank ist und das man Ergebnisse auch Hochladen kann um die Erkennungsrate zu verbessern und somit auch anderen zu helfen ihre Musik zu Taggen.
Dazu müssen auch keine Gigabyte großen Datenbanken auf die Festplatte abgelegt werden wie bei anderen Projekten scheinbar nicht ganz unüblich.

Das waren die Gründe warum ich dachte das sich das mit Mp3Tag super kombinieren lassen würde.

Gruß

Sven


#6

Hallo Sven,
ja ok, man darf ja auch gerne Vorschläge machen. Nur fand ich persönlich es eben etwas aufwändig, erstmal den Links folgen zu müssen, mir die Funktionen zu Gemüte führen zu müssen. Und das scheinen einige andere wohl auch gedacht zu haben, denn die Reaktionen waren ja nicht so prickelnd, oder?

Zum Gegenstand an sich: ich kann noch nicht die wahre Ersparnis erkennen (ich stütze mich jetzt nur auf die posts ab):
Da muss ich erst mal Datei für Datei aufbereiten, hochladen, Reaktion abwarten, um dann ein bisschen Taggerei abgenommen zu bekommen? Da würde ich mal so locker 5 Minuten pro Datei ansetzen.
Und da bin ich mir sicher, dass ich mit den bestehenden Recherchemethoden über Google, discogs, musicbrainz, freedb in derselben Zeit (wenn nicht schneller) zu denselben Ergebnissen komme.
Und wie bei allen Automatismen muss ich ja dann doch per Hand ran, um rauszufinden, ob denn der Vorschlag des Systems der Wahrheit entspricht.
Voraussetzung ist natürlich, dass man noch irgendwie nachverfolgen kann, um welches Stück es sich handelt. Bei Stücken, die man auf dem Dachboden oder so gefunden hat, ist das natürlich nicht möglich.
Ob der Vorschlag gut war, ergibt sich aus dem Kontext der übrigen Dateien - stammt das Stück von einem Sampler oder dem Originalalbum? Ist es live, eine am Ende abgeschnittene Version usw. usf.
Naja, ob man diese Ziselierungen anbringen will, hängt dann schon vom persönlichen Drang zur Perfektion ab.
Für eine erste Näherung sind allerdings die bestehenden Tools schon nicht schlecht - für den Feinschliff, geht es ohne Handarbeit nach meiner Erfahrung kaum.

Also würde ich wenigstens das "super einbinden" nicht teilen wollen.
Probleme mit den bestehenden Quellen liegeen dann meistens am mangelhaften Ausgangsmaterial.


#7

Die Nähe von Echoprint zu MusicBrainz kommt ja nicht von ungefähr.
Zumindest kann man durch ein wirklich präzises Erkennungsverfahren zum Beispiel "Wanderungsbewegungen" von Dateien global verfolgen.

DD.20110711.1138.CEST