Interpretenabgleich

Hyyy.. Auch von mir, das Programm ist super....

ABER.... hihihi bei ca 150.000 Dateien fällt irgendwann der Überblick schwer...

ICH könnte eine Datenbank gebrauchen in der zumindest die Artist Namen gelistet sind.

Habe zb. im Ordner Deutsch mit 12.000 Files zig mal Grönemeyer stehen

Wenn die, die die Files bearbeiten ja mal ausgeschlafen wären, so würde es dann überall Grönemeyer heissen...

Nein, da steht dann paar mal Groenemeyer oder Grönemeier oder Gronemeier oder ähnliches..

Da es fast unmöglich ist 150.000 Files in MP3tag einzulesen und dann direkt zu bearbeiten , fallen diese Namensprobleme fast nicht auf weil sie je nachdem auch an unterschiedlichen Stellen auftauchen und nicht direkt hintereinander sind.

Bei solchen Mengen wird's dann blöd ...

Mfg Daniel

Dafür gibt es Programme wie z.B. MediaMonkey oder JRiver Media Center.*

Leider kann Mp3tag mit einer sehr grossen Anzahl von Dateien nicht mehr umgehen. Da muss wirklich eine Datenbank her. Die wird meist einmalig mit den vorhandenen ID3-Daten gefüllt. Danach stehen die verschiedensten Möglichkeiten zum Abgleichen zur Verfügung. Von direkten Datenbankabfragen über Bereinigungs-Scripts bis zur Abfrage und Mutationen mit externen Quellen.

  • MediaMonkey ist in der Standard-Version kostenlos und zeitlich nicht beschränkt.
    JRiver Media Center kann man 30 Tage lang in vollem Umfang testen.

Das Problem der Permutationen kriegst du mit egal welcher Datenbank nicht vernünftig in den Griff.
Ordnest du "The Beatles" bei "B" wie "Beatles, The" oder bei "T" wie "The Beatles" ein?

Die 12000 Dateien "Deutsch" sollte MP3tag ohne Probleme wuppen (viel sinniger fände ich, das Feld "language" mit "deu" zu füllen, statt im Dateisystem zu ordnen ...).

Aber vielleicht doch ein TIpp: iTunes kriegt auch solche Sammlungen geladen. Die Handhabung wird dann zwar ein bisschen zäh, aber es geht. Und von iTunes kannst du per Drag&Drop gefundene Titel in MP3tag überführen, ohne immer die gesamte Sammlung in iTunes geladen zu haben.

Wenn du wirklich dich der Bereinigung unterwerfen willst, kannst du aus iTunes dann die Mediathek exportieren und die so gewonnene Datenbank mit Excel weiterbearbeiten und die Fälle zeigen lassen, wo der aktuelle Eintrag vom Vorgänger abweicht.

Aber damit sind wir dann genau bei dem Ansatz von Lyricslover: es geht dann nicht mehr ohne Datenbankähnliche Werkzeuge.

Für sowas benötigst Du keine Datenbank, das erledigt der Explorer von Windows, wenn Du es ihm sagst. Der Explorer kann mit verschiedenen Tags wie z.B. ARTIST (=Mitwirkende Interpreten) umgehen, den Inhalt wie in MP3Tag in Spalten anzeigen und mit 1 Klick auf- oder absteigend sortieren. Da sollten zumindest die Grö(oe(o)nemeyers auffallen, wenn auch nicht die (The) Beatles.

Allerdings frage ich mich, welchen Sinn es eigentlich macht, ohne jegliche Untersortierung, so viele Songs in einem einzigen Ordner zu haben. Eine Sortierung nach Interpretenordnern würde auch schon einige Inkonsistenzen zu Tage bringen und sowas erledigt Dir ja MP§TAG nebenbei.

Hast Du schon mal versucht, 150'000 Dateien in einem einzigen Verzeichnis zu führen?
Vermutlich nicht, sonst würdest Du das nicht als praktikablen Vorschlag nennen.

Du müsstest schon extrem schnelle SSD-Disks benutzen, um überhaupt auf einen akzeptablen Speed zu kommen. So grosse Terabyte SSD sind aber heute noch sehr teuer.

Ich habe nirgends vorgeschlagen, so viele Dateien in einem Ordner zu haben. Die hat der Fragesteller aber auch nicht,

Ich habe sogar meine Verwunderung darüber geäußert, dass der Fragesteller offenbar riesige Ordner mit 12.000 Files hat.

Es ist über die von mir ins Spiel gebrachte Ansichts-Sortierung nach Interpreten nicht erforderlich, alle Ordner, die man in die Listen-Darstellung einbringen möchte, in einem Ordner zu haben.
Der Explorer berücksichtigt beispielsweise bei Eingabe von *.MP3 im Suchfeld auch Unterordner und bei Verwendung von Bibliotheken kann man auf einfache Weise Ordner, die an verschiedensten Stellen liegen, vortuell in eine Bibliothek zusammenfassen.

Zum Tempo:
Das geht bei mir sehr schnell, sogar schneller als ich vermutet hätte. Die betreffenden Ordner sind bei mir im Index. Betriebssystem Windows 8.1, 64 Bit.

Um Missverständnisse zu vermeiden:
Ich halte das nicht für ein probates Heilmittel zur Aufstöberung und Beseitigung von Inkonsistenzen bei der Namensvergabe von Interpreten. Ich habe den Explorer nur in Bezug auf die Bemerkung des Fragestellers eingebracht, dass solch große Mengen an MP3s nicht mehr in MP3TAG komplett einlesbar sind. Der Explorer kann das halt recht zügig. Selbstverständlich fallen einem bei der Sortierung nach Interpreten nur ein Teil der Inkonsistenzen auf. Es gibt sehr viele Möglichkeiten Interpreten verschieden zu schreiben, die bei solchen Sortierung gar nicht ins Auge fallen und jede Menge Handarbeit ist ohnehin angesagt.

Grins....

Nein 12000 Files n eine Ordner wär schon heftig...

Ich habe schon sortiert...

Z.B. Deutsch, Rock, Pop, Metall, Gothik, Alternativ usw.
Dann zusätzlich, in jedem Verzeichnis die Untersortierung Alben und Sampler
und unter Alben die Sortierung von A-Z

Bei den Alben klappt es ja da man nur mehrere Alben eines Interpreten hat.

Heftiger wird es dann bei den Samplern.

Schlimm ist es aber den Abgleich von ALLEM zu machen, Samplern, Alben UND den verschiedenen Überverzeichnissen.

Denn z.B. Ein Interpret ist bei Deutsch Alben und Sampler drin, bei Pop im Sampler und bei Folk als Gast im Sampler .....

Dann wird es heftig Unterschiede zu finden
..

LG Daniel

Vielleicht ist es ja jetzt dann doch Zeit, die Dateisystemstruktur aufzuräumen.
Das Dateisystem ist ein Baum, der genau nur 1 Zugriffsweise zulässt.
Wenn aber Sortierungen oder FIlterungen ad hoc nach anderen Kriterien stattfinden sollen, ist das Dateisystem suboptimal.
Mindestens die Sortierung nach Genre erscheint mir problematisch, da ein Künstler wohl kaum nur 1 Genre verfolgt auf einem Album. Spätestens da würde ein Album sinnlos zerlegt.

Wenn du häufiger bestimmte Gruppierungen brauchst, die mehr oder weniger übers ganze Dateisystem verstreut sind, solltest du entsprechende Wiedergabelisten anlegen.

Dein Abspieler sollte in der Lage sein, die ganze Sammlung zu lesen. Ich weiß, dass es WMP kann und iTunes auch.
Der Vorteil von iTunes an der Stelle ist, dass Einträge aus iTunes per D&D in MP3tag überführt werden können. Aber das schrieb ich schon.
Die prinzipielle Handarbeit erspart dir das alles aber nicht.
Wäre die Gruppe "Earth & Fire" ein Fehler, weil es eigentlich "Earth, Wind & Fire" heißen sollte? Oder umgekehrt? Heißt es "5 Sterne Deluxe" oder "Fünf Sterne Deluxe"? Ist AC/OT eine Gruppe oder falsch geschriebenes AC/DC? Sind MIA. und M.I.A. dasselbe?

Deshalb: ließ die Titel in ein Programm, das es kann und dann fängt der Abgleich an. Der Wunsch, dass MP3tag mehr als die 3,x GB adressieren kann, ist schon mehrfach im Forum geäußert worden.

Oder Crosby, Stills, Nash & Young? :wink:

ohrenkino spricht den entscheidenen Punkt an:
Bestimmst DU welche Interpreten wie heissen sollen oder lässt Du das von einer fremden Quelle bestimmen?
Irgendjemand muss dies für die Bereinigung zwingend vorgeben! Sonst nützen alle noch so schönen Tools nichts.
Und nur wenn Du Dir bewusst bist, dass man z.B. AC/DC nicht als Künstlernamen ins Dateisystem schreiben kann (mindestens Windows verweigert den Slash, genauso wie den * in A*Teens und viele andere Kombinationen) wird das was.

Rein persönlich und subjektiv empfehle ich als Quelle MusicBrainz. Es gibt auch andere, aber MB hat z.B. den Vorteil, dass man z.B. sämtliche Daten neben der "schönen" Webansicht mit http://musicbrainz.org/artist/456eabce-d1d...06-36ab4f2eaeb8 auch in reiner Datenform abrufen kann.
XML-Form für den Artist Grönemeyer: http://musicbrainz.org/ws/2/artist/456eabc...06-36ab4f2eaeb8
JSON-Form für Artist Grönemeyer: http://musicbrainz.org/ws/2/artist/456eabc...2eaeb8?fmt=json

Das Entscheidungsdilemma kannst Du auch noch viel subtiler haben.

Ich bemühe mich, die MP3s nach Alben und Albumartist immer so einzuordnen, unter welchem Namen sie tatsächlich herausgegeben wurden.

Da gibt es denn auch etliche Interpreten, die sich im Laufe ihrer Karriere umbenannt haben:
Beispiele:
Marius Müller Westernhagen veröffentlichte ursprünglich genau so, dann entschloss er sich, nur noch unter Westernhagen zu firmieren.
John Mellenkamp veröffentlichte von 1976-82 als John(ny) Cougar, von 1983-90 als John Cougar Mellenkamp und seit 1991 als John Mellenkamp.
Iain Matthews nannte sich bis 1990 als Solokünstler Ian Mathhews, danach Iain Matthews.

Des weiteren musst Du Dich ständig entscheiden wie Du nun bestimmte Interpreten einordnest:
Alles unter Bruce Springsteen oder teilweise unter Bruce Springsteen and the E Street Band.
Alles unter Paul McCartney oder nimmst Du auch Wings oder auch Paul MacCartney and Linda McCartney oder auch Paul & Linda McCartney oder auch Paul McCartney & Wings.
Und folgst Du akribisch der Schreibweise der Band "Rani Arbo & daisy mayhem" und schreibst "daiy mayhem" klein?
Oder entscheidest Du Dich für Beatles, The statt The Beatles oder sogar nur für .Beatles.
Wenn Du Dich für das weglassen von Artikeln (The, a) am Anfang von Bandnamen entscheidest, gilt das auch für The Piano has been drinking oder ist der Artikel dort anders zu beurteilen?

Fragen über Fragen über Fragen. :wink:

Alles Entscheidungen, bei denen Dir teilweise auch eine offizielle Quelle nicht immer weiterhilft.
Das Schwierigste dabei ist darüber hinaus, sich in jedem Fall bei der nächsten Einordnung daran zu erinnern, wofür man sich denn beim letzten Mal entschieden hat.

Das mache ich genau so wie Du. Es gilt der jeweilis gültige Interpreten-Name bei Veröffentlichung des Albums.
(Jay-Z ist das jüngste mir bekannte Beispiel für eine Namens-Umbenennung.) Das führt dann unweigerlich dazu, dass Du z.b. "Cat Stevens"-Alben unter seinem neuen Namen "Yusuf Islam" nie mehr zusammenbringst. :sunglasses:

Und um auf Deinen Nickname (Lyricslover) einzugehen dazu, dass Du bei der automatisierten Websource-Suche nach Lyrics oft manche Texte nur deshalb zunächst nicht findest, weil sie in anderer Interpretenschreibweise bei der Quelle vorliegen. :wink: