Metadaten aus Textdatei manuell Dateien zuweisen

Wenn ich eine Online-Quelle nutze, um mehrere zusammengehörige Dateien bzw. einen ganzen Ordner (also ein Album) zu taggen, kann ich die Zuordnung der Tracks zu Dateien manuell durch Drag-and-Drop anpassen und es macht auch nichts, wenn mal ein Eintrag fehlt. Ich wünschte, das ginge genauso, wenn ich MP3Tag die Daten aus einer CSV-Datei einlesen lasse.

Hast du dich schon näher befasst mit der Funktion Konverter>Textdatei-Tag oder der Aktion "Textdatei importieren" http://hilfe.mp3tag.de/options_format.html#textfile
die müssten ziemlich genau dieses Feature darstellen.

Der Text ist leider etwas dürftig ausgefallen. Wie muss der Text aussehen? Mit oder ohne Zeilenschaltung und wenn ja welche? Crlf oder nur Lf? Gilt das nur für einen Track oder können mehrere auf einmal mit unterschiedlichen Texten versorgt werden?

Text-Datei importieren

Mit dieser Aktion können Sie Inhalte einer Text-Datei in ein Tag-Feld übernehmen.

Das ist nicht, was ich meine.

Konverter Textdatei–Tag

Dieser Konverter ermöglicht die Übernahme von Tags aus einer beliebigen Textdatei. Die Textdatei muss dazu pro Zeile einen Tag enthalten.

Darum geht es.

Ich habe noch nicht versucht, fixe Dateinamen in die CSV zu schreiben und per %_filename_ext% im Formatstring zu matchen, da ich davon ausging, dass dies nicht als Suchschlüssel verwendet, sondern wie die anderen Einträge als zuzuweisender Wert behandelt wird (also damit ggf. zur Umbenennung von Dateien führt), und das Mapping Mediendatei zu Textdateizeile weiter stur nach der aktuellen Sortierung funktioniert. Bei den Tag-Quellen sind die aktuellen Dateinamen hingegen völlig irrelevant und man kann das Mapping Mediendatei zu zurückgelieferter Track noch ändern, bevor es angewandt wird:

(In der Hilfe dürfte in diesem Abschnitt gerne erwähnt werden, wie ein Tabulator als Trennzeichen anzugeben ist.)

PS: In CSV (Trennzeichen: , oder ;) und TSV (\t) enthält die erste Zeile häufig Spaltenköpfe, die sogar zum Festlegen oder Erraten der entsprechenden Tagfelder verwendet werden könnte, vor allem aber optional ignoriert werden sollte.
PPS: Webquellen unterstützen auch JSON (aber auch kein XML), lokale Dateien hingegen nicht.

Ja, das wäre nützlich, weil man sich dann nicht mühsam merken muss, wie die Reihenfolge der Tag-Felder war/ist.
Der Import von Daten aus Textdateien hat u.a. den Vorteil, dass man nicht auf ein Album beschränkt ist wie bei den Web Sources.

Zum weiteren Features des Imports:
Der Import von Daten aus Textdateien ermöglicht auch, vielen Dateien dieselben Daten zuzuweisen: es gibt keinen Link über den Dateinamen, ich markiere n Dateien habe aber nur 1 Datensatz in der Textdatei. Ergebnis: die Daten des einen Datensatzes werden allen Dateien zugewiesen.
Oder: ich markiere weniger Dateien als Datensätze vorhanden sind. Wenn der Link über den Dateinamen möglich ist, werden nur die Datensätze übernommen, die verlinkt sind. Eine Neuanordnung der Dateien ist nicht nötig.

Ist kein Dateiname als Link vorhanden, werden die Datensätze gemäß ihrer Reihenfolge in der Textdatei in die Dateien geschrieben.
Es ist auch möglich durch die Verwendung der Pseudo-Feld-Variablen %dummy% Felder zu überspringen, es muss nicht der gesamte Datensatz übernommen werden.
So hat, MMN, jede Methode ihre Vor- und Nachteile. Die Änderung der Benutzerschnittstelle zu einem alben-orientierten Import empfände ich als Rückschritt.

Zusatz: Ich diskutiere gerade mit einem Anwender den Fall, dass er bestehende Tags aus einem Schwung Dateien in Dateien anderen Typs (mp3 zu flac) kopieren möchte. Die Dateinamen sollen gleich sein.
Der Rat ist, von den AUsgangsdateien einen Export zu erstellen, inkl. Dateinamen samt Erweiterung, die entstandene Datei dann zu bearbeiten und die Dateinamenerweiterungen durch die der Zieldateien zu ersetzen und dann für die Zieldateien den Import durchzuführen.
So ein Vorgehen wäre mit einer alben-orientierten Vorgehensweise deutlich umständlicher.

Also wird %_filename_ext% tatsächlich als Suchschlüssel verwendet! Das ist gut, war mir aber selbst nach Lektüre der Hilfe nicht klar.

Es ging mir auch nicht um eine stärker albenzentrierte Arbeitsweise, sondern lediglich darum, nach Angabe von Datei und Formatstring eine interaktive Vorschau der Auswirkungen (wie bei CDDB etc.) zu bekommen.

Und diese interaktive Vorschau würde bei größeren Dateimengen an ihre Grenzen stoßen.
Wobei ich eine Vorschau, welche Daten in welchem Feld landen würden, so wie es bei der Funktion Konverter>Dateiname-Tag schon vorhanden ist, als einen guten Schritt empfinden würde.