Re-Encoder zur Bitrate-Verkleinerung?


#1

Aloha!

Ich habe mich endlich mal dazu durchgerungen, mir einen tragbaren MP3-Player zu leisten, und dann natürlich auch einen vorzeigbaren, nämlich den iPod nano.

Nun würde ich gern die Aufnahmekapazität "steigern", indem ich die Bitrate meiner MP3s senke. Und dazu suche ich nun ein Programm.

Idealerweise sollte das Programm kostenlos sein und Batchkonvertierung der Bitrate beherrschen. Dann könnte ich den Computer mal ne Nacht durchlaufen lassen, statt dass ich alle CDs neu rippe...

Jemand einen Vorschlag parat?

Danke sehr!


#2

Hallo Burian,

ich habe den Beitrag mal nach "Off-Topic" verschoben, da er ja nichts mit Mp3tag zu tun hat :slight_smile:

Zu Deiner Frage: zum Transcodieren würde ich den Converter von foobar2000 empfehlen. Ein ausführliche Anleitung, die sich auf die aktuelle Beta-Version von foobar2000 bezieht, findest Du hier auf AudioHQ.de.

Viele Grüße,
~ Florian


#3

Das hat prima funktioniert, danke für den Tipp. Auf der von dir empfohlenen Seite ist auch eine Referenz über die Kommandozeilenparameter von LAME gewesen, damit kam ich dann zurecht.

Eine weitere Frage hab ich aber noch, dafür brauch ich ja kein neues Topic aufmachen: Warum darf ich bei Mp3tag keine eckigen Klammern ([ ]) benutzen, bei der Konvertierung "Tag -- Dateiname" oder "Dateiname -- Dateiname"? Ich hätte gern das Format

Interpret/[Jahr] Album/[Nummer] Titel.mp3


#4

Benutze '[' und ']'. :slight_smile:


#5

Das tut's. Wunderbar. Danke sehr! Ich geh dann jetzt mal konvertieren lach


#6

Nur so nebenbei bemerkt: Das was du machst nennt sich "transcodieren", und ist wenn irgendmöglich zu vermeiden, da damit immer ein Qualitätsverlust einhergeht. Ob nun hörbar oder nicht, sei mal dahingestellt. Aber soweit ich "gehört" habe, ist der Qualitätsverlust innerhalb des jeweiligen Formats (z.B. MP3 hohe Bitrate -> MP3 niedrige Bitrate) relativ gesehen am stärksten. Und wegen der paar MB die du unterm Strich einsparst, auch wohl gar nicht unbedingt nötig.
Andere gute Programme zum Konvertieren sind:
Frontah sowie ALL2LAME.


#7

Ob hörbar oder nicht hängt sicher auch von den verwendeten Bitraten ab, sowohl von der Bitrate vor, als auch von der nach dem Transcodieren. Ich muss R.A.F. hier aber uneingeschränkt zustimmen. Wann immer es dir möglich ist, solltest du, falls du kleinere Dateien benötigst, die unkomprimierte Originalquelle (wird wohl meist eine CD sein) verwenden und diese dann mit entsprechend niedriger Bitrate encodieren. Das ist die in jedem Fall zu bevorzugende Methode und wesentlich besser, als durch Kompression verändertes Audiomaterial noch einmal zu komprimieren.


#8

Sehe ich auch so, allerdings sind unsere Überlegungen kaum relevant für "Verbrauchsmusik" weit unterhalb der Transparenzgrenze, weil hier fast ausschließlich "Wegwerfqualitäten" erzeugt werden (müssen), die keinen höheren Ansprüchen genügen müssen. Relevanter und aufdringlicher Mechanismus ist es meist den vorhandenen Platz (=Spielzeit) auf Kosten der hörbaren Qualität zu vergrößern, entsprechend also kleine Dateien zu erzeugen.

Es geht also vielmehr darum, die Musik-Titel überhaupt auf dem portablen Player zu haben, nicht mehr nur darum irgendeiner "Archivierungswürdigkeit" gerecht zu werden. Solange das Original in hohen Lossy-Qualitäten auf dem Rechner oder im Archiv verbleibt und nur die reencodierten oder gar transcodierten Dateien auf den Portis oder im Filesharing verbraucht werden, ist dies auch kaum kritikwürdig.

Gruss