ich möchte meinen Datenbestand qualitativ testen, ich habe rund 120.000MP3. Bei Aufnahmen aus den 60ern ist es eigentlich egal, aber ich habe bei einigen Files gesehen, dass offensichtlich bei 320K Aufnahmen teilweise bei 16K gekappt wurde.
Gibt es da irgendwie einen Check? Jedes File einzeln anzufassen wäre jetzt nicht so prickelnd ....
Der Audioteil wird von MP3tag nicht geprüft.
Du kannst die Bitrate und ob CBR oder VBR gilt, anzeigen lassen.
Den Audioteil guckt sich z.B. auch Mp3diags an und da kannst du eine Schwelle für "low audio quality" angeben - aber auch das richtet sich wohl nach den Angaben im audio-header.
Wie aus 320k 16k werden soll ohne entsprechende Angaben beim Rippen, ist mir schleierhaft.
Selbstverständlich muss man bei einer Qualitätsprüfung jede Musikdatei einzeln untersuchen, oder etwa nicht?
Die Frage, ob man 16 kHz Audio Bandbreite mit 320 kbps samplen soll oder nicht, ist eher eine Frage, wieviel Speicherplatz man verschwenden will, ... oder wieviel "rauschende Obertöne" man hören möchte.
Das MP3Tag das nicht kann, war mir schon klar; deshalb steht das ja auch im OFFTOPIC.
Es ist doch kein Problem mit 320K zu Samplen und in der Tonhöhe bei 16KHz nen Limiter zu setzen. Macht zwar keinen Sinn, gibt es aber dennoch.
Kann man aber auch gut bei Foobar und Co. am Spectrogramm sehen.
Man müsste also eine Software haben, die checken kann ob oberhalb 16KHz noch was zuckt
Die Frage der Speicherverschwendung hatte ich ja gar nicht gestellt, vor allem bei den HDD Preisen.
Es sollte schon möglich sein, per Batch zu testen ob in einer MP3 Datei oberhalb von 16KHz noch was zuckt oder nicht ..... deshalb ja die Frage.
Wobei man dann eben die Dateien die bei 16KHz limitiert sind auch getrost löschen kann, was dann dem Einwand der Speicherverschwendung gerecht wird.
Foobar zeigt z.B. das Spektrum an, das ist alles nicht das Problem.
Speicherverschwendung hat in erster Linie etwas mit dem unbedingt notwendigen Platz und dem tatsächlich benutzten Platz zu tun, und danach dann sicherlich auch etwas mit dem Preis, den man dafür zahlen muss.
Es hat keinen ökonomischen Sinn, dass eine Datei 64 MB Speicherplatz belegt, wenn die Datei 32 MB "Luft enthält", selbst wenn der Preis für den Speicherplatz scheinbar billig erscheint.
Ein Arbeitsablauf könnte etwa so sein:
man nehme eine Audiodatei;
man wende ein Hochpassfilter oder Bandpassfilter an, der viellleicht so alles über 15 kHz bis 25 kHz erlaubt;
man messe die durchschnittliche bzw. maximale Energie oder den Pegel in dB;
man lege einen unteren Grenzwert fest für Ausschuss bzw. Verwertbarkeit;
man sortiere die betreffende Datei aus ... oder nicht.
Ist das eigentlich rein rechnisches Interesse oder hat das irgendwas mit Biologie zu tun?
Da ja bekanntlich nur Säuglinge von 20-20000 Hz hören und dann die Hörfähigkeit kontinuierlich abnimmt, vermute ich mal, dass in dem Alter, in dem man sich das ausreichend teure Equipment leisten kann, das solche Frequenzen halbwegs anständig ausgibt, das Hörvermögen schon nicht mehr mitmacht. Von daher wäre, wenn das Zielpublikum nicht vornehmlich aus Kleinstkindern besteht, die Analyse eher von akademischem Wert.
Hmm, was meinst du wie groß das "Zucken" sein soll, in welcher Maßeinheit, ...
damit du meinst, ...
es lohne sich noch, die Musikdatei so zu behalten wie sie ist, ... bzw. ...
die Musikdatei umzukodieren zu kleinerem Speicherplatzverbrauch?
und spätestens wenn man liest "Die billigen 5.- DM Platten von K-tel und Europa zum Beispiel hatten so gut wie nie Frequenzen unter 80 Hz und über 12 KHz. " dann stirbt mit der Vorgabe "16KHz limitiert ... auch getrost löschen" vermutlich ein Großteil der Sammlung an Titeln aus dieser Zeit. Nicht, dass die Sammlung aus k-tel-Platten besteht, aber die anderen Platten aus der Zeit werden kaum deutlich die 16kHz überschreiten.
Und digitale Aufnahmen aus den 60ern wird es nicht geben.
Digitalisierte Wandlungen können natürlich nicht besser sein, das Original ...