Verzeichnis mehrfach umbenennen lässt leere Ordner zurück

Ich meine, dass man früher Verzeichnisse umbenennen konnte und dann blieb nicht das alte Ausgangsverzeichnis leer zurück.

Konkreter Test:
Ich habe Dateien aus 3 verschiedenen Ordnern, entsprechend dem Muster
c:\Users\Name\%album% - %year%

Ich verwende Konverter>Tag-Tag für _DIRECTORY.

  1. Stufe: Format string: c:\Users\Name\%year%\%album%
    Ergebnis:
    es gibt jetzt 3 Ordner im Verzeichnis: 1988, 1989, 2002
    Das ist soweit richtig.
  2. Stufe: Format string: c:\Users\Name\%album% - %year%
    (also so wie vorher)
    Ergebnis:
    es gibt jetzt 6 Ordner im Verzeichnis:
    3 mit Album - Jahr
    und die 3 Ordner 1988, 1989, 2002 - die aber leer.
    Kann mir jemand beantworten, warum das Verhalten beim 2. Umbenennen anders ist?

Ich habe den Test auch mit der Aktion "Tag-Feld formatieren" und mit und ohne eingeschaltete Library gemacht, das Ergebnis ist identisch: es bleiben leere Ordner zurück.

Beantworten kann ich das nicht.
Aber meine eigenen, unerwarteten Test-Ergebnisse hinzufügen.

Bei folgenden 4 Jahreszahlen und Albumnamen (Test-Daten!) als Ausgangslage
image

würde man erwarten, dass Mp3tag v3.18b (32bit) mit Konverter Tag -> Tag und _DIRECTORY mit dem Formatstring
C:\Users\XYZ\%year%\%album%
4 neue Jahres-Verzeichnisse erstellt. Das zeigt auch die Vorschau so an:

Effektiv wird aber nur 1 einziges Verzeichnis erstellt. Bei jeder Ausführung des Konverters wird zudem zwischen 2012 mit 4 Tracks und 2018 mit 4 Tracks gewechselt.
Es sind NIE 4 verschiedene Jahreszahlen-Verzeichnisse mit Inhalten zu sehen.

Ab der zweiten Ausführung bleibt ein leeres Verzeichnis zurück.

Bemerkung:
Der User XYZ existiert bei mir zu Testzwecken temporär tatsächlich. Dieser hat also keinen Einfluss.

Es scheint daran zu liegen, ob es noch eine untergeordnete Ebene gibt.
In meiner 1. Stufe wird unter der aktuellen Verzeichnisebene noch das Verzeichnis ALBUM angelegt - das scheint OK zu sein.
Wenn aber eine Ebene weniger das Ergebnis ist, bleibt das Verzeichnis der Ebene darüber zurück.
Ich erkläre mir das so, dass ja wirklich nur das aktuelle Verzeichnis umbenannt wird.
Und das liegt im ersten Ansatz 1 Ebene tiefer, lässt also beim Umbenennen das Verzeichnis darüber so, wie es ist.

Auch wenn es eine bestimmte Logik dahinter gibt, ist das Verhalten dennoch anders, als in vielen Threads beschrieben, meine ich - früher konnte man das aktuelle Verzeichnis umbenennen, wie man wollte (auch quer über die Hierarchieebenen), ohne das ein leeres zurückblieb.

@ohrenkino
Ich verwende seit Jahren als abschließende Bearbeitungsfunktion für neu hinzukommende MP3s eine Aktion Format Value für _DIRECTORY:
d:\MP3s\Alben\$if2(%albumartist%,%artist%)\$if2(%album%,_Album unbekannt)
Leere Ordner verblieben bei mir schon immer im Ausgangsordner, wobei ich mir nicht 100%ig sicher bin, dass dies in allen Fällen passierte. Ich bin der Sache nie endgültig auf den Grund gegangen und lösche solche Ordner schon immer routinemäßig.
Aufgefallen ist mit aber über all die Jahre, dass von Dir immer wieder das Verbleiben von leeren Ordnern bestritten wurde und aufgekommen ist das Thema eigentlich immer wieder. :wink:

Ja, vielleicht ist es dann an der Zeit für mich, endlich den Realitäten ins Auge zu sehen...
Die Aussage, dass keine leeren Ordner zurückbleiben, ist wohl nur wahr, wenn man sich zwischen altem um neuem Namen auf derselben oder einer zusätzlichen Ordnerebene bewegt.
Übergeordnete Ordnerebenen lassen sich so nicht beseitigen.

Das kann es nicht (alleine) sein, wobei ich mir nicht sicher bin, was Du als "gleiche Ordnerebene" bezeichnest.
Meine o.a. Abschlussverschiebungsaktion bewegen sich immer auf diesen Ebenen:
Ausgangsordner: D:\MP3s\Bearbeitung\%albumartist%\%album%
Zielordner: D:\MP3s\Alben\%albumartist%\%album%

Ich beziehe mich auf die Fälle (99,99% aller Fälle) bei denen die Tagfelder ALBUMARTIST und ALBUM tatsächlich gefüllt sind. Dennoch habe ich immer leere Unterordner im Ausgangsordner und doch nicht in allen Fällen. Bisher konnte ich die Energie nicht aufbringen, eine Systematik in der Sache zu untersuchen.

Ich erinnere mich, dass das Verhalten schon immer konträr in Threads dargestellt wurde. Meine eigene Erfahrung war immer, dass leere Ordner zurückbleiben können.
Exemplarisch hier mal ein Thread mit der Erläuterung von DetlevD:

In meinem Beispiel beginne ich mit
c:\Users\Name\%album% - %year%
und benenne den Ordner um in
c:\Users\Name\%year%\%album%
Damit werden die Daten des aktuellen _DIRECTORY %album% - %year% geändert in %year% und die zusätzliche Ebene %album% einfügt.
Und diese zusätzliche Ebene mit %album% ist nun das aktuelle _DIRECTORY.
Wenn ich jetzt _DIRECTORY wieder umbenenne, werden natürlich nur die Daten von %album% ersetzt durch die neue Definition, nicht aber die von Ebene mit %year% und der Ebene mit %album%.
Damit bleibt die Ebene mit %year% erhalten, die zuvor eingerichtete Ebene mit %album% bekommt den neuen Namen und wird an die neue Stelle verschoben.

Abhilfe wäre nur, wenn ich %album% zuerst umbenennen würde in
c:\Users\Name\%year%
und damit das aktuelle _DIRECTORY zu %year% wird und dann auf dieser Ebene erneut umbenennen in das dann gewünschte Namensformat.
Nur so bleiben dann keine leeren übergeordneten Ordner zurück.
Es stimmt übrigens doch, dass das Umbenennen von _DIRECTORY verhindert, dass leere Ordner zurück bleiben im Gegensatz zu Konverter>Tag-Filename, wenn man wirklich nur die Ebene betrachtet, die von _DIRECTORY beschrieben wird.

Mein Denkfehler war, dass ich unterstellt habe, der ganze Pfad würde neu geschrieben. Das war Quatsch.

1 Like