MP3 Kollektion Struktur

Da spricht wohl nichts dagegen. Meine Sammlung beläuft sich momentan auf ~700 Alben (+ 3 Kisten CD's als 'Hardware' in Brotkisten :slight_smile:), aber einige Vorsortierung-Ordner haben schon etwa 200 Einträge. Das ist wahr.

Vielleicht muß ich hier mal umstellen. Ich arbeite viel übers Dateisystem, vornehmlich mit WinCommander, sodass das Scrollen wohl ein Hauptargument für die Sortierung sein dürfte. M.E. ist die Geschwindigkeit bei der Vorsortierung aber das wichtigere Kriterium, in der Alben-Liste braucht man ohnehin eine gewisse Zeitspanne. Mir ist natürlich auch klar, dass Eine Auswahl eines VS-Ordners nach Anfangsbuchstabe nahezu intuitiv erfolgt. Vielleicht ist's auch nur ne Marotte....
S und T werden in jedem Fall weiter Spitzenreiter sein, schon wegen der obigen Ausführungen zu der The-Band Problematik...

Ein ganz einfache Struktur, aber trotzdem vollständig und schlüssig, wäre:
bei Interpreten-Alben
...\%FELD%\%artist%\%year% - %album%$num(%track%,2). %title%
bei Sampler-Alben
...\%FELD%\%year%\%album%$num(%track%,2). %title% - %artist%

Dabei muss %FELD% durch irgendein selbstdefinierten Textinhalt für 'Sampler oder nicht' ersetzt werden. Der Feldname ist beliebig.

Mehr dazu steht unter
Verzeichnisstruktur

... also 43499 Tracks habe ich nach meinem Muster durchgezogen. Ich hatte mich 'mal vor Jahren auf "Name, Vorname" festgelegt und auch bis jetzt durchgehalten. Auch wollte ich möglicht immer das Erscheinungsjahr dabei haben.

Ob ich mich heute nochmals für die gleiche Struktur entscheiden würde, weiss ich nicht. Auf jeden Fall hätte ich eine wesentliche Arbeitserleichterung gehabt, wenn ich mich wie Du auf "The ..." beschränkt hätte. Ich habe jetzt nochmal 200 GB vor mir. 'Mal sehen, wieviel Tracks das werden...

Auch ich bin dafür, Redundanzen in der Verzeichnis-Struktur zu vermeiden.
Probeweise habe ich eine Genre-orientierte Struktur versucht und festgestellt, dass man dazu ein "Sub-Genre" benötigt. Ich habe das Feld %style% dazu benutzt. Die Klassifizierungen habe ich von Wikipedia übernommen und in einer Exceltabelle stark gekürzt (eingedampft). Eine größere MP3-Sammlung muss man schon akribisch durchforsten, damit man über %genre% - %style% etwas wiederfindet. Eine Alternative zur Buchstabensortierung ist es allemal.

für Interpreten-Alben
...\CD-int\%genre% - %style%\%artist%\%year% - %album%$num(%track%,2). %title%

für Sampler/Compilation-Alben
...\CD-com\%genre% - %style%\%year%\%album%$num(%track%,2). %title% - %artist%

Einzelne Tracks habe ich nicht.

Der beste Weg ist meines Erachtens:

  1. Cover in die MP3-Datei importieren
  2. jpg-Datei löschen
    Sollten die MP3's mal pauschal verschoben werden, ist das Cover immer mit dabei.

Ich hoffe doch mal, dass deine mp3s nicht einfach "pauschal" verschoben werden. Da die mp3s in einem Verzeichnis so oder so immer zusammenbleiben müssen (sonst ist ja das Album zerrissen), macht es überhaupt nichts, wenn dabei ein Cover mitverschoben werden muss.

Mit "pauschal" habe ich gemeint, dass eine Sammlung umstrukturiert wird. Natürlich müssen die Tracks der Alben in einem Verzeichnis zusammen bleiben. Ich verwende

bei Interpreten-Alben
...\%FELD%\%artist%\%year% - %album%$num(%track%,2). %title%
bei Sampler-Alben
...\%FELD%\%year%\%album%$num(%track%,2). %title% - %artist%

Meine Struktur:

x:\genre x\buchstabe x\artist x\album x\cd x\0x - .xxx

Beispiel:

x:\ambient\t\tritratrullala\hocus-pocus (limited edition) (vinyl-rip)\cd 2\01 - intro.mp3

Entfällt eine Ebene, wenn es sich nicht um ein Doppelalbum handelt? Ich würde auf jeden Fall mit $num(%track%,2) arbeiten, damit die Track-Nr. IMMER zweistellig bleibt.

Ich trenne Interpreten-Alben von Sampler-Alben mit jeweils unterschiedlicher Ordner-Struktur ab:

Eine ganz einfache Struktur, aber trotzdem vollständig und schlüssig, wäre:
bei Interpreten-Alben
...\CD-Int\%artist%\%year% - %album%$num(%track%,2). %title%
bei Sampler-Alben (zusätzlich ITUNESCOMPILATION=1)
...\CD-Sam\%year%\%album%$num(%track%,2). %title% - %artist%

Ich vermeide Redundanzen. Der Dateiname selbst besteht nur aus Tracknummer und Tracktitel. Die anderen Informationen sind im Pfad untergebracht. Das ist kurz, ist übersichtlich und konsequent. Weil das Ganze Album-orientiert angelegt ist, trenne ich Interpreten-Alben (CD_) und Sampler-Alben (CDs) in separate Verzeichnisse. So kann die Struktur einheitlich durchgehalten werden.
...alle\%language%\%partinset%\%artist%\%year% - %album%$num(%track%,2). %title%

Bei mir landen alle Alben in dasselbe Verzeichnis, möglichst Logisch, daher Alphabetisch, aber nicht nach Jahreszahl sortiert.
/%artist/%album%/
Die m3u Dateien enthalten im Dateinamen die Informationen über Genre und Jahr.
Bei mir kommen die Covers nicht in die Dateien, das finde ich nicht Heterogen. Dafür werden sie nach dem selben namen wie die m3u Datei hat benannt.

Neue Daten werden bei mir manuell geprüft.
Die Titel hole ich zuerst bei Freedb, so bin ich zunächst mal sicher ob das Album von der Länge her komplett ist, danach prüfe ich ob das Album bei Discogs aufgelistet ist.
Wenn etwas nicht meinen Qualitätsstandards entspricht /dev/null
Player Foobar2k oder Amarok.

Ordnerstruktur ist eigentlich gar nicht so wichtig, das kann jeder nach seinen belieben anpassen.
Aber die Tags! die sollten zumindest das Genre Year, Album, Artist, Track# und Totaltracks besitzen.

Was wir brauchen ist ein Virtuelles Dateisystem.

... und natürlich Tracktitel. Wenn diese Voraussetzung DURCHGEHEND gegeben ist, läßt sich jede Ordnerstruktur daraus erzeugen. Ich habe mich für eine "alben-orientierte" Ordnerstruktur entschieden, die Interpreten-Alben von Sampler-Alben unterscheidet. Redundanzen sollten vermieden werden. Wenn das Cover importiert wurde, hat man den Vorteil, dass auch bei Änderungen der Ordnerstruktur dieses immer mit verschoben wird.

siehe auch
Korrektes Tag für Sampler? Habe 3 zur Auswahl

Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich mich mal über eure verschiedenen Ordnerstrukturen schlau machen, bin dann aber auf die Playlists in den Album-Verzeichnissen aufmerksam geworden.

Jetzt mal ne blöde Frage - für was habt ihr Playlists eurer Alben in den Ordnern drinnen?

Ich nehm die nur her, wenn ich mir was individuell zusammenstelle, ein anderer Sinn erschliesst sich mir grad nicht, bin aber immer offen für neues. :slight_smile:

Ich habe zunächst auch immer nach dem Editieren der Tags neue Playlisten erzeugt, und zwar immer für 1 Album. 1 Album entspricht 1 Ordner (siehe unten). Diese Playlisten werden aber gar nicht benötigt. Zum Abspielen des Albums kann ich ebenso den Ordner aktivieren. Nur wenn die Reihenfolge davon abweichend ist, machen Playlisten Sinn und müssen individuell zusammenstellt werden. Inzwischen verzichte ich ganz auf von MP3TAG erzeugte Playlisten.

Hier auszugsweise wiederholt von meinem Beitrag Dec 24 2007, 00:22 bzgl. Ordnerstruktur:
Mehr als 1000 Interpreten-Ordner auf einer Ebene sind nicht mehr vernünftig zu handhaben. Deshalb brauche ich eine "Vorsortierung". Dazu benutze ich das Feld %partinset% für die Buchstaben "A bis Z" bei Interpreten-Alven und "Jahrzehnte" bei Sampler-Alben. Die erweiterten Tag-Felder musste ich dazu zweckentfremden. Die Hierarchie ergibt sich aus folgender Liste:

1.) %language% Unterscheidung zwischen Interpreten-Alben (RPJ-Interpr) und Sampler-Alben (RPJ-Sampler), Erklärung: RPJ steht für Rock-Pop-Jazz im Gegensatz zu Klassik, bei der nach Komponisten sortiert wird.
2.) %partinset% Vorsortierung, z.B. A, B, C, D bzw. 197x, 198x, 199x, 200x usw.
3.) ... folgen die normalen Tag-Felder %artist%, %year%, %album%, %track%, %title%

Das Feld %genre% vervollständige ich zwar, benutze es aber nicht in der Ordnerstruktur. %comment% wird nicht verwendet (bzw. kann für Besonderheiten herangezogen werden).

Konkret sieht dann der Verzeichnispfad mit Dateiname dann folgendermaßen aus:

bei Interpreten-Alben
...\%language%\%partinset%\%artist%\%year% - %album%$num(%track%,2). %title%

bei Sampler-Alben
...\%language%\%partinset%\%year%\%album%$num(%track%,2). %title% - %artist%

Redundanzen sind vollständig vermieden (streng genommen aber nur ohne Berücksichtigung der Vorsortierung). Wenn etwas geändert wird, werden nur die Tags geändert. Daraus wird dann die Ordnerstruktur erzeugt. Dadurch ist die Konsistenz der Datenhaltung gegeben.

Siehe auch den Beitrag "Korrektes Tag für Sampler?" von coremusic vom 7.7.08

Screeshots zur Ordnerstruktur
alt und neu

Ich mach es im Prinzip genauso wie du, nur dass noch ein selbstgewähltes Genre-Verzeichnis mein oberster Ordner ist. Ich schau meine Musik manchmal einfach lieber im Explorer durch, als im foobar.

Aber dieses Einsortieren nervt mich mittlerweile, deswegen wollte ich mal schaun, wie viele hier nur ne stringente alphabetische Sortierung haben.

... heisst das, dass Du ein andere Feld als %genre% dafür benutzt? Die Genre-Einträge aus der CD-Datenbank sind mir oft zu beliebig. Als obersten Ordner für Audio habe ich noch eine Klassifikation, auf die ich nicht näher eingegangen bin:

Rock-Pop-Jazz: Sortiert nach Interpreten
RPJ-Interpr
RPJ-Sampler

Klassik: Sortiert nach Komponisten
Kla-Interpr
Kla-Sampler

Hörbücher-Hörspiele-Sprache: Sortiert nach Autoren
Hör-Interpr
Hör-Sampler

Ah, jetzt kommen wir der Sache schon näher.

Aus dem gleichen Grund wie du, hab ich ne andere Benennng für meine Genre-Ordner und hab die als ...äh jetzt fällt mir das Wort nicht ein... und hab die einfach zusätzlich in den %genre%-Tag gepackt.

zB: ...\electronica"alphanumerisch"\%artist%\%year% - %album%$num(%track%,2) - %artist% - %title%

Ich war bis jetzt unentschieden, ob ich auf die Genre-Ordner verzichten und alle einfach alphabetisch einordnen sollte, aber ich glaub ich lass das jetzt doch so.

Es gibt noch das Feld "Beschreibung der Musikkategorie" CONTENTGROUP